1865 - 1965
¦ 1965 - 1990
¦ 1991 - heute
1865
Das Blasen mit Blechmusikinstrumenten ist schon am Anfang des letzten Jahrhunderts im Dorfe gepflegt worden. Heinrich Pestalozzi besucht oft seinen Freund und Gönner, Herrn von Effinger, auf Schloss Wildegg. Ist das an einem Sonntag der Fall, so vernimmt er oft auf seinem Gang über den Chestenberg am Waldrand Klänge von Trompeten und Hörnern. Er geht diesen Tönen nach und trifft junge Mörikerburschen, die auf ihren Instrumenten üben.
Die ersten Vereinsstatuten
Von diesen ersten Statuten liegt ein Original-Exemplar handgeschrieben in deutscher Kurrentschrift vor.
§ 1. Zweck der Gesellschaft ist, eine bleibende selbständige Musik zu bilden, zur Hebung und Veredlung eines schönern und edlern Gefühles.
§ 2. Die Mitglieder haben unter sich zu wählen einen Präsidenten, einen Aktuar und einen Cassier.
§ 3. Der Präsident leitet die Gesellschaft, der Aktuar besorgt die Schreibereien, und der Cassier bezieht die Beiträge und Monatsgelder und führt ein genaues Verzeichnis über Ein- und Ausgaben und legt alljährlich Rechnung ab.
§ 4. Jede Woche wird 2 bis 3 mal je nach Umständen Musikübung gehalten in einem dazu bezeichneten Locale.
§ 5. Jedes Mitglied zahlt wöchentlich einen Beitrag von 20 bis 30 Rp. Der Beitrag nach Umständen erhöht, nie aber erniedrigt werden, die Mitglieder bestimmen den Tag, an welchem er zu beziehen ist.
§ 6. Zur Übungsstunde hat jedes Mitglied rechtzeitig zu erscheinen, wer zu spät oder gar nicht kommt und keinen genügenden Entschuldigungsgrund hat, wird mit einer Busse von 10 Rp. belegt.
§ 7. Wünscht jemand in die Gesellschaft aufgenommen zu werden, so muss er zum voraus schon einige Übung genossen haben.
§ 8. Der Neueintretende zahlt ein Eintrittsgeld von Fr. 5.--. Wer aber erst 4 Monate nach dem Beginn der Musik eintritt, von dem kann die Gesellschaft mehr verlangen.
§ 9. Besitzt der Neueintretende ein brauchbares Instrument, so kann ihm das Eintrittsgeld erniedrigt werden.
§ 10. Jedes Mitglied soll zu seinem Instrument Sorge tragen, sei es sein Eigentum oder nicht und stets bedenken, dass es selbstverschuldete Reparaturen selber zu zahlen hätte.
§ 11. Endlich wird insbesondere verlangt, dass jedes Mitglied mit regem Eifer und Fleiss an den Übungen teilnehme, damit nie ein Stillstand, sondern immer Fortschritte gemacht werden.
§ 12. Diese Statuten können und sollen, sobald es die Umstände nöthig machen, erweitert und vermehrt werden.
§ 13. Jedes Mitglied hat vorliegende Statuten, wenn dieselben genehmigt sind, mit seiner Namensunterschrift zu versehen.
Möriken, den 10. Mai 1865 Die Mitglieder
Nachtrag
§ 14. Ereignet sich der Fall, dass ein Mitglied genöthigt ist, aus der Gesellschaft auszutreten, wo sein Austritt natürlich ist, so geschieht das, ohne dass das betreffende Mitglied einen Austritt zu zahlen hat.
§ 15. Sollten einmal in der Musik Reibereien entstehen, die keinen andern Grund als leeres Geschwätz und Unverträglichkeit miteinander haben, so kann aus diesen Gründen kein Mitglied austreten, indem dadurch der Musik Schaden erwüchse und doch keine Ursache zum Austreten vorhanden ist, sollte dennoch ein Mitglied aus Eigensinn austreten wollen, so ist in diesem Fall der Austritt Fr. 5.--.
Möriken, den 23. November 1865
Obige erste Statuten könnten vermuten lassen, die damaligen Mitglieder seien etwas streitbar gewesen, während wir für die heutige Zeit wichtig erscheinende Grundsätze mit keinem Wort erwähnt finden.
1902
Aus dem Bussenkatalog für Aktivmitglieder:
1910
Zum ersten Mal wird eine Musikkommission zu Beschaffung von Musikstücken und Instrumenten gewählt. Konzerte im Rest. Aarhof und am Waldfest in Niederlenz verbessern den Kassabestand. Die Gesellschaft kauft für die Musikanten Vereinshüte.
1914
Mitgliederbestand:
Im Juli bricht der Erste Weltkrieg aus. Die Vereinsstunden werden eingestellt bis in den November. Der Reinerlös eines Neujahrskonzertes fällt der Armenhilfskasse Möriken-Wildegg zu.
1918
Im Sommer bricht eine Grippeepidemie aus und so wird es dem Verein untersagt, Übungen abzuhalten.
1919
Es wird an der GV beschlossen, die Gemeinde um einen jährlichen Beitrag für die Gesellschaft zu ersuchen. Dieses Gesuch wird zwar vom Gemeinderat abgelehnt, aber an der Gemeindeversammlung auf Antrag der Stimmbürger mit grossem Mehr angenommen. Als Gegenleistung für den jährlichen Beitrag von Fr. 300.— muss sich die Gesellschaft verpflichten, Platzkonzerte durchzuführen.
1921
Der neue Dirigent, Karl Zehnder, bringt neuen Geist in den Verein. Die schon seit längerer Zeit andauernde Krise scheint überstanden. Doch die zu Beginn des Jahres erwachten Erwartungen gehen nicht in Erfüllung. Die Gesellschaft schliesst die Jahrestätigkeit ab, mit einem Passivsaldo an Disziplin und Pflichtgefühl. Man denkt an eine Einstellung der aktiven Tätigkeit...
1922
An der GV vom 23. Februar wird nach einer heftigen Diskussion die Auflösung der Gesellschaft knapp verhindert. Die Vereinstätigkeit nimmt langsam wieder ihren Lauf.
1927
Der Dirigent mahnt die Musiker mehr zu üben. Nicht, dass es so tönt, wie wenn ein zweijähriges Kind in eine Giesskanne hineinbläst.
1930
Der vom Kantonalvorstand zugeteilt Musiktag hebt die Stimmung und den Einsatz der Möriker Musikanten (Probenbesuch usw.) Der Musiktag in Möriken ist ein Erfolg. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Vereinsjahr ist ein Vereinsausflug, der allen Beteiligten gut in Erinnerung bleiben wird. Der Aktuar schreibt dazu (Zitat): „Auf Detail einzugehen will ich verzichten, um die Aufmerksamkeit der Anwesenden nicht allzu sehr zu missbrauchen“.
1934
86 Gesamtproben, 9 Spezialproben, 14 Vereinsanlässe, 5 Platzkonzerte, 1 GV und 8 Vorstandssitzungen werden in diesem Jahr abgehalten. Einweihungsfest des neuen Vereinsbanners unter Mitwirkung der MG Lenzburg, MG Bremgarten, MG Othmarsingen und MG Holderbank.
1935
Nach dem Konzert am Maskenball in Brunegg sind noch viele Musikanten so im Festfieber, dass sie bis zum Sonntagabend beim Feiern ausharren. „Ein böses Zeugnis, wenn man die Uniform auf sich trägt“ (Zitat Aktuar). Hart sind die Konzert- und Marschmusikproben auf das Eidg. Musikfest hin. Zum Glück geht die Zeit rasch voran, denn im Dorf kann man bereits vernehmen: „D’Möriker Musig macht all Obe de glich“. Mit einem 11. Lorbeer und einem 21. Rang in der Marschmusik schliesst man das Eidgenössische mit Erfolg ab. Konzert im Kantonsspital Aarau.
1936
Mitwirkung an der Einweihungsfeier des Schwimmbades Möriken-Wildegg. Am 13. Juni spielt die Gesellschaft in Wildegg und Möriken den Zapfenstreich anlässlich des Jugendfestes und am gleichen Abend noch in Othmarsingen an der Vorfeier des Musiktages. Zu diesem Abend schreibt der Aktuar: „Allzu früh zeigt die Uhr 12 und schon muss an den Heimweg gedacht werden, da es ja Vereinsbeschluss war. Mit Müh und Not ist es dem Präsidenten gelungen, die Mitglieder aus der Festhütte zu treiben, sodass man geschlossen abmarschieren konnte.“
1938
Ein Krisenjahr stellt sich ein. Viele Austritte von Aktivmitgliedern sind zu verzeichnen und der Präsident ist ab 17.9. nicht mehr dazu bereit, weiter im Präsidium zu amten. Ab November müssen die Proben wegen Maul- und Klauenseuche eingestellt werden.
1939
Mitwirkung an Fahnenweihe und Jubiläum der MG Holderbank und der MG Othmarsingen. Am 1. September bricht der Zweite Weltkrieg aus. 14 Musikanten werden in den Aktivdienst berufen. Diese grosse Lücke im Verein lässt für längere Zeit die Proben ausfallen. Die Gesellschaft schickt zu Weihnachten allen Musikkameraden im Militärdienst eine Weihnachtsgabe.
1941
Das Winterkonzert kann durchgeführt werden, denn alle im Aktivdienst weilenden Bläser bekommen den nötigen Urlaub. Auf Antrag des Kassiers wird die diesjährige Tombola mit Beiträgen von Mitgliedern von mind. Fr. 1.50 Wert bereichert. 10 Platzkonzerte in diesem Jahr.
1945
Das Jahreskonzert ist gut besucht, obwohl wegen dem starken Schneesturm wahrscheinlich mehrere Besucher daheim gehalten werden. Anlässlich des Waffenstillstandes am 8. Mai wird ein Platzkonzert veranstaltet.
1946 – 1953
Nach den Kriegsjahren stellt man eine erfreuliche Aufwärtsentwicklung fest, was auch durch die Erhöhung der Gemeinde-Subvention 1948 auf Fr. 1'000.— zum Ausdruck kommt. 1948 trat unser langjähriger Dirigent, Hans Haberstich, zurück. Hans Roschi steht jetzt als neuer Dirigent dem Verein vor. 1949 kann eine Neuuniformierung begangen werden. 1951 wird zum letzten Mal in der alten Besatzung (Blech und Saxophon) an einem Anlass teilgenommen. Am 11. September 1951 findet die erste probe mit der neuen Harmoniebesetzung statt. Dieser Schritt ist nicht zu bereuen, denn bereits 1953 kehrt die Gesellschaft vom Eidg. Musikfest in Fribourg mit dem 1. Goldlorbeer zurück.
1959
Das diesjährige Waldfest gelingt erst beim fünften Anlauf. Die ersten vier Male muss es wegen schlechten Wetters abgesagt werden. Besuch des Musikantentreffens in Auenstein. Am 17. Oktober wird der neue Gemeindesaal eingeweiht; unter Mitwirkung der Musikgesellschaft. Am 23. Oktober wird zum ersten Mal im neuen Probelokal, im Vortragssaal des neuen Gemeindesaals, ins Horn geblasen und geübt.
1965
Der Höhepunkt des Jahres steht am 1. Juli-Wochenende auf dem Programm. Unser Verein feiert das 100jährige Bestehen. Mit einem gemeinsamen Konzert mit der Musikgesellschaft Muri eröffnen wir das Fest. Am Festkonzert vom Sonntag nehmen die Feldmusik Lupfig, die Musikgesellschaft Niederlenz und die Stadtmusik Lenzburg teil. Eine Woche später wiederholen wir das gemeinsame Galakonzert in Muri.
1970
Der Möriker Bürger Ernst Brugger wurde zum Bundesrat gewählt. An seiner Empfangsfeier darf natürlich auch die Musik nicht fehlen.
1971
An der Generalversammlung Mitte März beschliessen wir die Gründung einer Majorettengruppe. Mit "Harlem Schadow" nehmen wir Ende Mai am kant. Musiktag in Hellikon teil. Zur Marschmusik treten wir erstmals mit sechs Majoretten an.
Auf einer dreitägigen Reise haben wir die Gelegenheit, deutsche Weingebiete am Rhein und Nekar kennen zu lernen. Die Etappenziele sind Rüdesheim und Heidelberg. Zusammen mit 9 Majoretten und 5 Tambouren wirken wir am offiziellen Aargauertag an der Olma in St .Gallen mit. Dort bietet sich auch die Gelegenheit, unser Können im Rahmen der Fernsehsendung „Für Stadt und Land“ einem breiten Publikum zu zeigen.
1975
In Hunzenschwil nehmen wir am Kant. Musiktag teil. Ein Konzert in der Kath. Kirche Wildegg enttäuscht leider wegen schlechtem Besuch.
Unsere Instrumente werden immer reparaturanfälliger. Eine Neuinstrumentierung drängt sich auf. Zur Finanzierung werden u. a. eine Haussammlung und ein Herbstfest durchgeführt. Weitere Unterstützung darf von Industrie und Gewerbe sowie von der Gemeinde entgegengenommen werden. Der Männerchor steuert sogar den ganzen Reingewinn einer Operettenaufführung bei.
1978
Am Kant. Musikfest in Frick spielen wir „On the Pier“ und die „Bellikoner Festouvertüre“. Mit unserem Vortrag erreichen wir den 9. Rang in der 2. Stärkeklasse.
Das Jugendfest meistern wir in gewohnter Manier. Am Jugendfest umrahmen wir die Fahnenweihe des Frauen- und Töchterchores. Als Höhepunkt des Jahres kann sicher die 41/2-tägige Reise nach Nizza bezeichnet werden. Dort nehmen wir zusammen mit den Majoretten am grossen Blumencorso teil. Im Herbst folgt noch unsere Mitwirkung am Umzug zum Tage des Pferdes in Aarau.
1980
Am Kant. Musiktag in Turgi geben wir am Unterhaltungsabend ein Galakonzert, zusammen mit den Majoretten. Mit „Hero und Leander“ fanden wir am Aarg. Kant. Musiktag in Künten grossen Anklang bei Experten und Publikum. Schon stehen wieder neue Uniformen zur Diskussion. Es wird ein Kredit von Fr. 40'000.— bewilligt. Vor fast leerem Haus konzertieren wir in Brunegg. Der schlechte Publikumsaufmarsch vermag aber die Stimmung nicht zu trüben. Das Fest dauert bis in die frühen Morgenstunden. Grosse Begeisterung löst dann die Wiederholung im vollbesetzten Gemeindesaal Möriken aus.
1982
Eine dreitägige Vereinsreise führt ins herbstliche Südtirol. Mit einem Konzert in Bozen und der Teilnahme an einem Winzerfest-Umzug erfreuen wir eine grosse Zuhörerschaft. Die 100-Jahr-Feier der Jura-Cementfabrik umrahmen wir mit musikalischen Einlagen.
1983
Pressebericht Aargauer Tagblatt über das kantonale Musikfest in Baden:
"Lueg da, die Wildegger mit ihrer Ablenkungstruppe" scherzen einige ihre Konkurrenz begutachtende Musikanten, als am Samstag während der Marschmusikkonkurrenz Möriken-Wildegg mit seinen Majoretten an der Jury vorbeimarschierte
.1985
Mit einem Gratisauftritt mit den Majoretten unterstützen wir den Tag des Flüchtlings in Lenzburg. Zur Freude zahlreicher Zuhörer spielen wir im Bad-Schinznach. Am Kant. Musiktag in Mellingen treten wir zum letzten Mal unter Erich Schweizer auf. Für unseren Vortrag gibt der Experte ein gutes Urteil ab.
Mit Kind und Kegel verreisen wir in die herbstliche Bielersee-Gegend. In den Rebbergen und auf dem Schiff, das uns bis nach Solothurn bringt, geniessen wir einen herrlich warmen Sonntag.
Trotz vieler Absenzen nehmen wir am Winzerumzug in Döttingen teil.
1989
Wer Musik macht soll gemäss alten Überlieferungen nicht für sportliche Spitzenleistungen zu motivieren sein. Die Musikgesellschaft hat diese Aussage am Dorf-Grümpelturnier wiederlegt. Eine hochmotivierte Mannschaft hat sich den Gegnern „leider nur mit mässigem Erfolg“ gestellt. Die „Notenfrässer“ spielten aber fast traditionsgemäss nach dem Spiel auch zur Unterhaltung der Gegner auf.
1990
Mit Elan bereiten wir uns auf unsere Jubiläumsanlässe und auf den Aarg. Musiktag in Möriken vor.
Rund 700 Musikantinnen und Musikanten aus 19 Vereinen besuchen in Möriken den kantonalen Musiktag.
1991
Ein unvergessliches Eidg. Musikfest erlebt der Verein in Lugano. Beherbergt werden wir im kleinen Dorfe Origlio wo am gleichen Wochenende ein Fussballturnier stattfindet. Trotz einer kurzen Nacht in Origlio steht der Verein am Sonntag Morgen rechtzeitig und in „mässiger“ Frische in Lugano zur Marschmusik bereit. Der Marschmusikvortrag gelingt trotzdem mit 98 von 100 Punkten sehr gut.
1993
Eine grosse Zuhörerschaft wird am 2. Oldtimer-Traktorentreffen in Möriken mit einem zweistündigem Frühschoppenkonzert unterhalten.
1994
Auf die Minute genau treffen die Möriker zum Besuch in Holler BRD ein. Jedes Mitglied durfte bei dem befreundeten Verein eine grosse Gastfreundschaft erleben. Der Besuch stand ganz im Zeichen der Freundschaft und der Blasmusik. Die Freundschaft wurde mit Bier und Kümmel begossen und die Blasmusik nonstop mit Westerwälder Kapellen genossen. Als Geschenk wurde dem Musikverein Holler der Notensatz vom Möriker-Marsch „Gruss vom Chestenberg“ überreicht.
Im Oktober nimmt der Verein neben zahlreichen Pferden, Schweinen und Rindviechern am grossen Umzug an der Olma in St. Gallen teil.
1995
An der GV beschliesst der Verein mit grossem Mehr eine Neuinstrumentierung und Neuuniformierung per 1997 vorzubereiten. Eine entsprechende Kommission wird gewählt.
Nach 31 Jahren wird die Tradition des Waldfestes wieder aufgenommen. Waldtanzboden und die alte Kegelbahn werden wieder auf dem Tannenplatz aufgestellt. Trotz der feuchtkalten Witterung finden sich viele Einwohner am Waldrand ein. Der Jass wurde einfach in der warmen Jacke und mit einem heissen Kaffee „Waldfescht“ abgehalten. Am Sonntag feierte die Sonne dann auch kräftig mit und so klang das Fest warm und gemütlich aus.
1996
Lotto im Säli! Der Verein führt zugunsten der Neuuniformierung ein Lotto im Gemeindesaal durch. Das eidgenössische Musikfest in Interlaken, wird mit einer zweitägigen Reise besucht. Wegen schlechtem Wetter, wird die Marschmusikkonkurrenz abgesagt. Bei der Rückkehr in die Gemeinde, wird der Verein herzlich empfangen.
Ein gigantisches „Roscht-Trööten-Fest“ steigt im Dorfteil Möriken. Viele Dorfvereine führen ein Beizli oder organisieren eine Attraktion. Der Erlös dieses Festes kommt der Neuinstrumentierung zu Gute. Mit einem spektakulärem Sponsoren-Inlineskating-Lauf werden über Fr. 10'000.— eingefahren.
1997
17.6.1997 der Spendenbarometer zeigt Fr. 252'545.75. Am Samstag, 6. September 1997 kann die Musikgesellschaft mit einem schönen Fest die neue Uniform sowie neue Instrumente in Empfang nehmen. Der befreundete Musikverein Holler ist zu diesem Anlass nach Möriken gereist.
1998
Die alten Uniformen werden an einen Verein in Rumänien gespendet. Als Dank erhalten wir ein Bild der rumänischen Musik in unserer alten Uniform.
Die Tambourengruppe unter der Leitung von Daniel Stutz ertrommelt am Kantonalen Musikfest in Möhlin den hervorragenden 1. Rang.
Der gemütliche Familientag in der Waldhütte wird mit einem Velo-OL gestartet.
1999
Bei unseren Nachbarn in Othmarsingen besuchen wir den Musiktag. Der Verein darf einen sehr guten Bericht entgegen nehmen.
Eine zweitätige Musikreise in den Jura mit Überfall auf den Zug und Lösegeldforderung sorgen für Grosse Spannung.
2000
Am 3. Juni nimmt der Verein am Kantonalen Musikfest Hergiswil als Gastverein teil.
Die Musikgesellschaft Möriken-Wildegg geht mit musig-moeriken.ch online.